Strasshütten (Štráská Huť)

Kreis: Taus

Kategorie: Siedlung

Jahr des Verschwindens: nach 1945

Grund des Verschwindens: Grenzzone

Beschreibung

Straßhütten befand sich im Wald zwischen den heute verschwundenen Orten Plöß und Waier.

Der Ort wurde wahrscheinlich 1580 von Wolf Joachim Laminger gegründet, die ersten Eintragungen über den Ort finden sich in den Muttersdorfer Matrikeln aus dem Jahr 1629. Die hiesige Glashütte wurde bis 1840 betrieben, hergestellt wurde vor allem Spiegelglas, kleinere Glasscheiben und Linsen. In der näheren Umgebung der Glashütte entstanden einige Häuser und Betriebe, die an der Glasherstellung beteiligt waren. 1837 gab es hier 8 Häuser mit 136 Einwohnern. Nach dem Schließen der Glashütte zogen die Menschen aus der Siedlung mitten im Wald sehr schnell ab. 1913 lebten hier nur noch 9 Einwohner in zwei Häusern, 1930 ist nur noch ein Haus von 4 Menschen bewohnt. 1945 lebte in Straßhütten nur der Förster Josef Wild mit seiner Familie. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Ort endgültig unter, aber auch heute lassen sich hier Belege für die einstige Glasproduktion finden. 

Quelle

  • Chytilův místopis ČSR (2., aktualisierte Ausgabe aus dem Jahr 1929), herausgegeben von: Alois Chytil (Böhmen, Mähren, Schlesien, Slowakei, Karpaten)
  • Zdeněk Procházka, Putování po zaniklých místech Českého lesa - I. Domažlicko

  • www.zanikleobce.cz

Lage

Breite N(Y)° 49.53100   Länge E(X)° 12.65058 (GPS)

Karte ()

Fotos (von früher/ aktuelle)

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