Eisendorfhutte (Železná huť)

Kreis: Taus

Kategorie: Siedlung

Jahr des Verschwindens: 1950 - 1960

Grund des Verschwindens: Grenzzone

Beschreibung

Die Siedlung lag etwa 3 km südlich von Eisendorf. Die Gründung der Glashütte, um die herum die Siedlung entstand, ist bereits im Jahr 1591 erwähnt. Die Glashütte gehörte somit zu den ältesten in dieser Region. 1743 mietete die Glashütte Elias Zahn, in den 60er Jahren des 18. Jahrhundert wurde die Hütte als Neu-Zahnhütte bezeichnet. Die Produktion spezialisierte sich auf Fensterlinsen, durchsichtige Linsen und Biergläser. Die hiesigen Glasmacher waren wirkliche Meister und stellten auch Luxusgegenstände wie Kerzenständer, Leuchter, Weingläser mit Karaffen usw. her. Die Glashütte wurde zuletzt 1871 erneuert, als sie Franz Schrenk mietete. Um 1900 wurde der Betrieb der Hütte wegen Holzmangels endgültig eingestellt. Die meisten Glasmacherhäuser wurden auseinandergenommen und in Eisendorf am Teich in der Schneiderlgasse wieder aufgebaut, zerstört wurden sie nach 1945.

1930 gab es in Eisendorfhütte 6 Häuser mit 42 Einwohnern deutscher Nationalität. Heute befindet sich hier ein verlassenes Erholungsheim.

Quelle

  • Chytilův místopis ČSR (2., aktualisierte Ausgabe aus dem Jahr 1929), herausgegeben von: Alois Chytil (Böhmen, Mähren, Schlesien, Slowakei, Karpaten)
  • Zdeněk Procházka, Putování po zaniklých místech Českého lesa - I. Domažlicko

  • www.zanikleobce.cz

  • http://www.vojensko.cz/eisendorfska-hut

Lage

Breite N(Y)° 49.56667   Länge E(X)° 12.59222 (GPS)

Karte ()

Fotos (von früher/ aktuelle)

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